123rf.com_St george Mining 312805305 _ KI generiert

Europas Aufrüstung erreicht eine neue industrielle Dimension. Rheinmetall erwartet einen Auftragsbestand von mehr als 100 Milliarden Euro, bei TKMS summiert sich das Volumen unter Einbeziehung eines nach dem Bilanzstichtag zu erfassenden Fregattenprogramms auf mehr als 25 Milliarden Euro. Panzer, U-Boote, Raketen und neue Waffensysteme müssen nun in immer größeren Stückzahlen produziert werden. 

Doch hinter diesem Boom steht eine zweite, bislang deutlich weniger beachtete Investmentstory: Moderne Rüstung benötigt nicht nur Stahl, Elektronik und Seltene Erden, sondern zunehmend Spezialmetalle, die Materialien leichter, widerstandsfähiger und leistungsfähiger machen. 

Eines davon ist Niob. 

Mehr als 125 Milliarden Euro in den Auftragsbüchern 

Bei Rheinmetall (ISIN: DE0007030009) hat sich Europas Aufrüstung längst in einen industriellen Wachstumsschub verwandelt. CEO Armin Papperger erwartet einen Auftragsbestand von mehr als 100 Milliarden Euro. Entsprechend erweitert der Konzern seine Kapazitäten für Munition, Fahrzeuge und weitere Verteidigungssysteme. 

Auch TKMS (ISIN: DE000TKMS001) meldete zuletzt Rekordwerte. Nach neun Monaten des Geschäftsjahres 2025/26 lag der Auftragsbestand bei 20,1 Milliarden Euro. Einschließlich 6,3 Milliarden Euro für vier MEKO A-200 DEU-Fregatten steigt das Volumen auf mehr als 25 Milliarden Euro. 

Hinzu kommen mögliche Milliardenprojekte für weitere U-Boote. 

Damit verändert sich auch die Rohstoffrechnung der europäischen Verteidigungsindustrie. Je mehr Systeme gebaut werden, desto wichtiger werden Materialien, die extremen Belastungen standhalten und gleichzeitig Gewicht reduzieren können. 

Das Metall hinter Hochleistungsstahl 

Hier kommt Niob ins Spiel. 

Bereits kleine Mengen Niob können die Eigenschaften von Stahl erheblich verändern. In sogenannten hochfesten niedriglegierten Stählen kann das Metall zur Kornverfeinerung beitragen und die Festigkeit erhöhen. Dadurch lassen sich Bauteile entwickeln, die hohe mechanische Anforderungen erfüllen, ohne zwangsläufig immer schwerer zu werden. 

Das ist für zahlreiche industrielle Anwendungen relevant – und auch für den Verteidigungssektor. 

Bei gepanzerten Fahrzeugen, militärischer Infrastruktur und Schiffen können hochfeste Stähle eine wichtige Rolle spielen. In Superlegierungen kommt Niob zudem dort zum Einsatz, wo Materialien hohen Temperaturen und extremen Belastungen widerstehen müssen, etwa in Luft- und Raumfahrtanwendungen. 

Damit besitzt Niob Eigenschaften, die gut zu einem zentralen Trend moderner Verteidigungstechnologie passen: mehr Leistung bei möglichst geringem Gewicht und hoher Belastbarkeit. 

Eine ungewöhnlich konzentrierte Lieferkette 

Strategisch interessant wird Niob jedoch vor allem auf der Angebotsseite. 

Die weltweite Produktion ist stark auf Brasilien konzentriert. Der mit Abstand wichtigste Produzent ist CBMM, dessen Araxá-Betrieb in Minas Gerais den globalen Niobmarkt seit Jahrzehnten prägt. 

Genau diese Konzentration macht zusätzliche Vorkommen interessant. Denn Europas Aufrüstung zeigt, dass Versorgungssicherheit inzwischen selbst bei Materialien zum Thema wird, die außerhalb der Rohstoffbranche bislang nur wenigen Anlegern bekannt waren. 

Ein Unternehmen befindet sich dabei ausgerechnet direkt neben dem weltweit wichtigsten Niobproduzenten. 

St George sitzt neben dem Weltmarktführer 

St George Mining (ISIN: AU000000SGQ8) entwickelt das zu 100 Prozent gehaltene Araxá-Projekt in Minas Gerais. Das Besondere: Araxá bietet nicht nur Niob, sondern gleichzeitig eine große Ressource an Seltenen Erden. 

Nach dem jüngsten Update umfasst die Mineralressource 111,2 Millionen Tonnen mit 3,57 Prozent TREO und 0,57 Prozent Nb₂O₅. Davon befinden sich mittlerweile 75,2 Millionen Tonnen in den höher klassifizierten Kategorien Measured und Indicated. 

Damit verbindet Araxá zwei Rohstoffthemen, die für westliche Lieferketten zunehmend strategisch werden könnten: Niob für Hochleistungswerkstoffe und Seltene Erden für Permanentmagnete und andere Hightech-Anwendungen. 

Gerade die Lage ist bemerkenswert. Das Projekt grenzt unmittelbar an den Bergbaukomplex von CBMM – also an das Zentrum der weltweiten Niobindustrie. 

Analyst sieht 0,45 AUD 

Auch auf Analystenseite hat das Ressourcenwachstum Aufmerksamkeit erzeugt. 

MST Access erhöhte seine Bewertung für St George nach dem jüngsten Ressourcenupdate von 0,34 auf 0,45 AUD je Aktie. Zum Zeitpunkt des Berichts vom 20. August lag die Aktie bei 0,085 AUD. 

MST verweist dabei nicht nur auf Niob. Die Analysten vergleichen die Größenordnung und Gehalte der Seltene-Erden-Mineralisierung von Araxá anhand verschiedener Ressourcenkennzahlen mit bedeutenden westlichen Projekten von MP Materials (ISIN: US5533681012) und Lynas Rare Earths (ISIN: AU000000LYC6). 

Der Vergleich hat allerdings klare Grenzen: Mountain Pass und Mt Weld sind produzierende Minen. Araxá befindet sich dagegen noch in der Entwicklung. Zudem wurde die MST-Studie von St George beauftragt und bezahlt und ist daher nicht mit unabhängiger Broker-Research gleichzusetzen. 

Folgt auf Rüstungsaktien jetzt die Rohstoffkette? 

Genau darin liegt die interessante Verbindung zu Rheinmetall und TKMS. 

Mehr als 125 Milliarden Euro in den Auftragsbüchern zeigen, dass Europas Aufrüstung nicht mehr nur eine politische Ankündigung ist. Sie wird zu einem langfristigen industriellen Investitionszyklus. 

Die nächste Frage lautet deshalb, welche Rohstoffe dieser Zyklus benötigt – und wie sicher deren Lieferketten sind. 

St George ist noch kein Produzent und es besteht keine bekannte Lieferbeziehung zu Rheinmetall oder TKMS. Genehmigungen, Metallurgie, Finanzierung und Wirtschaftlichkeit müssen weiter nachgewiesen werden. 

Doch Araxá besitzt eine ungewöhnliche Kombination: eine große Seltene-Erden-Ressource und Niob – direkt neben dem dominierenden Produzenten eines Metalls, dessen Eigenschaften für Hochleistungsanwendungen immer wichtiger werden. 

Nach Rheinmetall, TKMS und anderen Rüstungsaktien könnte deshalb zunehmend auch die unsichtbare Rohstoffseite der europäischen Aufrüstung ins Blickfeld der Anleger rücken.  


Quellen

https://hansa.news/tkms-order-book-grows-to-over-e25-billion/
https://rare-earth-mining.com/top-10-rare-earth-defence-applications/
https://www.stgm.com.au/
https://www.luxtimes.lu/europeanunion/eu-slips-further-behind-us-in-race-for-critical-minerals/160379092.html

Lassen Sie sich in den Verteiler für St George Mining oder Nebenwerte eintragen. Einfach eine E-Mail an Eva Reuter: e-reuter@dr-reuter.eu mit dem Hinweis: „Verteiler St George Mining“ oder “Nebenwerte”.

St George Mining
Land: Australien
ISIN: AU000000SGQ8
https://stgm.com.au

Disclaimer/Risikohinweis St George Mining
Interessenkonflikte: Mit St George Mining existiert ein entgeltlicher IR und PR-Vertrag. Inhalt der Dienstleistungen ist u.a., den Bekanntheitsgrad des Unternehmens zu erhöhen. Dr. Reuter Investor Relations handelt daher bei der Erstellung und Verbreitung des Artikels im Interesse von der St George Mining. Es handelt sich um eine werbliche redaktionelle Darstellung. Aktien von St George Mining können sich im Besitz von Mitarbeitern oder Autoren von Dr. Reuter Investor Relations – unter Berücksichtigung der Regeln der Market Abuse Regulation (MAR) befinden.

Unternehmensrisiken: Wie bei jedem Unternehmen bestehen Risiken hinsichtlich der Umsetzung des Geschäftsmodells. Es ist nicht gewährleistet, dass sich das Geschäftsmodell entsprechend den Planungen umsetzen lässt. Weitere Unternehmensrisiken können Sie auf der Webseite von St George Mining einsehen: https://www.stgm.com.au/investor-centre/investor-welcome.

Investitionsrisiken: Investitionen sollten nur mit Mitteln getätigt werden, die zur freien Verfügung stehen und nicht für die Sicherung des Lebensunterhaltes benötigt werden. Es ist nicht gesichert, dass ein Verkauf der Anteile über die Börse zu jedem Zeitpunkt möglich sein wird. Grundsätzlich unterliegen Aktien immer dem Risiko eines Totalverlustes.

Disclaimer: Alle in diesem Newsletter / Artikel veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältigen Recherchen. Die Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n) Aktie(n) noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Den Ausführungen liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber für vertrauenswürdig erachtet.

Quellen: Insbesondere werden zur Darstellung & Beurteilung der Gesellschaften Informationen der Unternehmenswebseite verfügbaren Informationen berücksichtigt. In der Regel besteht zudem ein direkter Kontakt zum Vorstand / IR-Team der jeweiligen analysierten bzw. vorgestellten Gesellschaft. Der Artikel wurde vor Veröffentlichung St George Mining vorgelegt, um die Richtigkeit aller Angaben prüfen zu lassen.

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Mitteilung enthält bestimmte zukunftsgerichtete Aussagen, einschließlich Aussagen über das Unternehmen. Wo immer möglich, wurden Wörter wie „können“, „werden“, „sollten“, „könnten“, „erwarten“, „planen“, „beabsichtigen“, „antizipieren“, „glauben“, „schätzen“, „vorhersagen“ oder „potenziell“ oder die Verneinung oder andere Variationen dieser Wörter oder ähnliche Wörter oder Phrasen verwendet, um diese zukunftsgerichteten Aussagen zu identifizieren. Diese Aussagen spiegeln die gegenwärtigen Einschätzungen der Geschäftsleitung wider und basieren auf Informationen, die der Geschäftsleitung zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Berichts vorlagen.

Zukunftsgerichtete Aussagen sind mit erheblichen Risiken, Ungewissheiten und Annahmen verbunden. Viele Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Leistungen oder Errungenschaften erheblich von den Ergebnissen abweichen, die in den zukunftsgerichteten Aussagen erörtert oder impliziert werden. Diese Faktoren sollten sorgfältig berücksichtigt werden, und der Leser sollte sich nicht in unangemessener Weise auf die zukunftsgerichteten Aussagen verlassen. Obwohl die in dieser Pressemitteilung enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen auf Annahmen beruhen, die das Management für vernünftig hält, kann das Unternehmen den Lesern nicht versichern, dass die tatsächlichen Ergebnisse mit diesen zukunftsgerichteten Aussagen übereinstimmen werden. Das Unternehmen ist nicht verpflichtet, diese Aussagen zu aktualisieren oder zu überarbeiten, um neuen Ereignissen oder Umständen Rechnung zu tragen, sofern dies nicht gesetzlich vorgeschrieben ist.

Verantwortlich & Kontakt für Rückfragen
Dr. Reuter Investor Relations
Dr. Eva Reuter
Friedrich Ebert Anlage 35-37
60327 Frankfurt
+49 (0) 69 1532 5857
www.dr-reuter.eu
www.small-microcap.eu

Für Fragen bitte Nachricht an e-reuter@dr-reuter.eu

Über Dr. Reuter Investor Relations: Dr. Reuter Investor Relations ist eine Investor Relations Agentur / Investor Relations Agency mit der folgenden Servicepalette: Small Cap Investor Relations, Retail Investor Relations, Privataktionäre, Institutional Investor Relations, Institutionelles Investor Relations, Finanz- Public Relations, ESG-Services, Roadshows, Investor Access, Kapitalmarkt-Compliance, Equity Research.