Smartphone am Morgen, Computer im Büro, Tablet unterwegs und Fernseher am Abend: Innerhalb weniger Jahrzehnte hat sich die Umgebung, in der unsere Augen arbeiten, grundlegend verändert.
In den USA liegt die durchschnittliche tägliche Bildschirmzeit verschiedenen Erhebungen zufolge inzwischen bei rund sieben Stunden. Hinzu kommen viele weitere Stunden unter künstlicher Beleuchtung in Büros, Schulen, Geschäften und Wohnungen.
Für die Augenoptik entsteht daraus ein bemerkenswerter Wandel. Die klassische Brille wurde ursprünglich vor allem dafür entwickelt, Fehlsichtigkeit zu korrigieren. Heute soll sie zunehmend mehr können: sich an wechselnde Lichtbedingungen anpassen, UV-Strahlung filtern, Kurzsichtigkeit kontrollieren oder bestimmte Bereiche des sichtbaren Lichts gezielt beeinflussen.
Aus der Sehhilfe wird zunehmend ein Technologieprodukt.
EssilorLuxottica setzt auf mehr Funktionen im Glas
Wie weit diese Entwicklung bereits fortgeschritten ist, zeigt EssilorLuxottica (ISIN: FR0000121667).
Der weltgrößte Augenoptik-Konzern entwickelt längst nicht mehr nur klassische Korrekturgläser. Mit Transitions bietet das Unternehmen selbsttönende Linsen an, während Stellest speziell für das Myopie-Management bei Kindern entwickelt wurde.
Ende August veröffentlichte EssilorLuxottica neue 24-Monats-Daten einer US-Studie mit 159 Kindern zu Stellest. Nach Angaben des Unternehmens wurde das Fortschreiten der Kurzsichtigkeit gegenüber herkömmlichen Einstärkengläsern im Durchschnitt um 71 Prozent reduziert. Die Technologie verfügt in den USA über eine FDA-De-Novo-Zulassung für eine definierte Anwendung bei pädiatrischer Myopie.
Das Beispiel zeigt, wohin sich der Markt bewegt: Hersteller versuchen zunehmend, zusätzliche Funktionen direkt in das Brillenglas zu integrieren.
Der Alltag stellt neue Anforderungen an Brillen
Der Grund dafür ist nicht allein die zunehmende Bildschirmnutzung.
Menschen bewegen sich heute ständig zwischen unterschiedlichen Lichtumgebungen: vom Büro ins Freie, vom Smartphone zum Sonnenlicht, vom künstlich beleuchteten Klassenzimmer auf den Schulhof.
Damit verändert sich auch die Frage, was ein modernes Brillenglas leisten soll.
Gleichzeitig ist bei Aussagen über blaues Licht Vorsicht notwendig. Wissenschaftliche Untersuchungen liefern bislang keinen überzeugenden Beleg dafür, dass handelsübliche Blaulichtfilter-Brillen beispielsweise langfristige Netzhauterkrankungen verhindern. Auch bei kurzfristiger Augenbelastung und Schlafqualität ist die Evidenz für solche Brillengläser begrenzt beziehungsweise unsicher.
Für Anleger ist deshalb weniger das Schlagwort „Blue Light“ interessant als die dahinterliegende technologische Entwicklung: Licht lässt sich mit immer präziseren Materialien und optischen Strukturen steuern.
Nanopartikel statt klassischer Beschichtung
Genau an dieser Stelle kommt Rise Nano Optics (ISIN: CA76761X1069) ins Spiel.
Das kanadische Health-Tech-Unternehmen verfolgt mit SpectraGuard einen nanotechnologischen Ansatz. Nach Angaben von Rise werden Nanopartikel in die optische Linse integriert, um bestimmte Wellenlängen selektiv zu filtern.
Das Unternehmen gibt an, dass SpectraGuard 100 Prozent des UV-Lichts und bis zu 90 Prozent ausgewählter Wellenlängen zwischen 400 und 600 Nanometern filtern kann, während natürliche Farbwahrnehmung und visuelle Klarheit erhalten bleiben sollen.
Ein interessanter Aspekt ist dabei die Nutzung unter unterschiedlichen Lichtbedingungen. Nach Angaben des Unternehmens kombiniert SpectraGuard seine Filtereigenschaften in einer Linse und soll dadurch sowohl für Innen- als auch Außenumgebungen geeignet sein.
Das könnte für Verbraucher relevant sein, die während eines Tages häufig zwischen Bildschirm, künstlichem Licht und Außenbereich wechseln.
Nicht nur frontal einfallendes Licht
Rise verweist zudem auf einen weiteren technischen Unterschied: die Filterwirkung bei seitlichem Lichteinfall.
Nach Angaben des Unternehmens wurde SpectraGuard so entwickelt, dass die Filterwirkung auch bei einem Einfallswinkel von 25 Grad erhalten beziehungsweise erweitert wird. Das soll die Technologie von Lösungen unterscheiden, deren Filterwirkung stärker auf frontal einfallendes Licht ausgerichtet ist.
Auch hier gilt allerdings: Eine technische Filtereigenschaft ist nicht automatisch ein klinischer Gesundheitsvorteil. Entscheidend wäre langfristig, ob daraus ein messbarer Nutzen für Anwender entsteht.
Rise verfügt inzwischen über drei US-Technologiepatente. Das jüngste Patent Nr. 12,383,955 B2 umfasst nach Unternehmensangaben den Einsatz von Gold- und Silbernanopartikeln beziehungsweise Ionen zur Absorption ausgewählter Bereiche sichtbaren und ultravioletten Lichts.
Vom technischen Vorteil zum Verkaufsargument
Die größere Herausforderung beginnt nun außerhalb des Labors.
2026 hat Rise mit Sierra Optical Lab in Nevada und SportifEye Optics in Kalifornien zwei US-Laborpartner gewonnen. Mit LI Opticians in New York folgte zudem ein erster direkter US-Partner auf Ebene eines Eye Care Professionals.
Damit muss sich zeigen, ob Eigenschaften wie selektive Lichtfilterung, die Nutzung unter unterschiedlichen Lichtbedingungen und die vom Unternehmen beschriebene Filterwirkung bei seitlichem Lichteinfall tatsächlich Argumente sind, für die Kunden bezahlen.
Fazit
Sieben Stunden Bildschirmzeit stehen sinnbildlich für einen größeren Wandel: Unsere Augen bewegen sich heute permanent zwischen digitalen Geräten, künstlicher Beleuchtung und natürlichem Licht. Für die Augenoptik schafft das Raum für Produkte, die über klassische Sehkorrektur hinausgehen. EssilorLuxottica zeigt mit selbsttönenden und medizinisch ausgerichteten Spezialgläsern bereits, wie stark Technologie in die Linse wandert.
Rise Nano Optics versucht innerhalb dieses Trends eine eigene Nische zu besetzen. SpectraGuard kombiniert nach Unternehmensangaben mehrere Filtereigenschaften in einer Linse und soll auch bei seitlichem Lichteinfall funktionieren. Daraus dürfen jedoch keine unbewiesenen Aussagen über die Verhinderung von Augenkrankheiten abgeleitet werden.
Für Rise beginnt deshalb der entscheidende Test erst jetzt: Patente und technische Eigenschaften müssen sich in Nachfrage, Wiederholungsbestellungen und Umsätze übersetzen.
Unser visueller Alltag hat sich radikal verändert. Ob SpectraGuard daraus ein skalierbares Geschäft machen kann, muss nun der Markt zeigen.
Quellen
https://www.essilorluxottica.com/en
https://www.zeiss.de/vision-care/home.html
https://www.cnbc.com/2026/02/11/ray-ban-maker-essilorluxottica-triples-sales-of-meta-ai-glasses.html
https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC3491270
Lassen Sie sich in den Verteiler für Rise Nano Optics Ltd oder Nebenwerte eintragen. Einfach eine E-Mail an Eva Reuter: e-reuter@dr-reuter.eu mit dem Hinweis: „Verteiler Rise Nano Optics Ltd“ oder “Nebenwerte”.
Rise Nano Optics Ltd
Land: kanadisch
ISIN: CA76761X1069
Rise Nano Optics Ltd
Disclaimer/Risikohinweis Rise Nano Optics Ltd
Interessenkonflikte: Mit Rise Nano Optics Ltd existiert ein entgeltlicher IR und PR-Vertrag. Inhalt der Dienstleistungen ist u.a., den Bekanntheitsgrad des Unternehmens zu erhöhen. Dr. Reuter Investor Relations handelt daher bei der Erstellung und Verbreitung des Artikels im Interesse von der Rise Nano Optics Ltd. Es handelt sich um eine werbliche redaktionelle Darstellung. Aktien von Rise Nano Optics Ltd können sich im Besitz von Mitarbeitern oder Autoren von Dr. Reuter Investor Relations – unter Berücksichtigung der Regeln der Market Abuse Regulation (MAR) befinden.
Unternehmensrisiken: Wie bei jedem Unternehmen bestehen Risiken hinsichtlich der Umsetzung des Geschäftsmodells. Es ist nicht gewährleistet, dass sich das Geschäftsmodell entsprechend den Planungen umsetzen lässt. Weitere Unternehmensrisiken können Sie auf der Webseite von Rise Nano Optics einsehen: https://www.stgm.com.au/investor-centre/investor-welcome.
Investitionsrisiken: Investitionen sollten nur mit Mitteln getätigt werden, die zur freien Verfügung stehen und nicht für die Sicherung des Lebensunterhaltes benötigt werden. Es ist nicht gesichert, dass ein Verkauf der Anteile über die Börse zu jedem Zeitpunkt möglich sein wird. Grundsätzlich unterliegen Aktien immer dem Risiko eines Totalverlustes.
Disclaimer: Alle in diesem Newsletter / Artikel veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältigen Recherchen. Die Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n) Aktie(n) noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Den Ausführungen liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber für vertrauenswürdig erachtet.
Quellen: Insbesondere werden zur Darstellung & Beurteilung der Gesellschaften Informationen der Unternehmenswebseite verfügbaren Informationen berücksichtigt. In der Regel besteht zudem ein direkter Kontakt zum Vorstand / IR-Team der jeweiligen analysierten bzw. vorgestellten Gesellschaft. Der Artikel wurde vor Veröffentlichung Rise Nano Optics vorgelegt, um die Richtigkeit aller Angaben prüfen zu lassen.
Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Mitteilung enthält bestimmte zukunftsgerichtete Aussagen, einschließlich Aussagen über das Unternehmen. Wo immer möglich, wurden Wörter wie „können“, „werden“, „sollten“, „könnten“, „erwarten“, „planen“, „beabsichtigen“, „antizipieren“, „glauben“, „schätzen“, „vorhersagen“ oder „potenziell“ oder die Verneinung oder andere Variationen dieser Wörter oder ähnliche Wörter oder Phrasen verwendet, um diese zukunftsgerichteten Aussagen zu identifizieren. Diese Aussagen spiegeln die gegenwärtigen Einschätzungen der Geschäftsleitung wider und basieren auf Informationen, die der Geschäftsleitung zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Berichts vorlagen.
Zukunftsgerichtete Aussagen sind mit erheblichen Risiken, Ungewissheiten und Annahmen verbunden. Viele Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Leistungen oder Errungenschaften erheblich von den Ergebnissen abweichen, die in den zukunftsgerichteten Aussagen erörtert oder impliziert werden. Diese Faktoren sollten sorgfältig berücksichtigt werden, und der Leser sollte sich nicht in unangemessener Weise auf die zukunftsgerichteten Aussagen verlassen. Obwohl die in dieser Pressemitteilung enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen auf Annahmen beruhen, die das Management für vernünftig hält, kann das Unternehmen den Lesern nicht versichern, dass die tatsächlichen Ergebnisse mit diesen zukunftsgerichteten Aussagen übereinstimmen werden. Das Unternehmen ist nicht verpflichtet, diese Aussagen zu aktualisieren oder zu überarbeiten, um neuen Ereignissen oder Umständen Rechnung zu tragen, sofern dies nicht gesetzlich vorgeschrieben ist.
Verantwortlich & Kontakt für Rückfragen
Dr. Reuter Investor Relations
Dr. Eva Reuter
Friedrich Ebert Anlage 35-37
60327 Frankfurt
+49 (0) 69 1532 5857
www.dr-reuter.eu
www.small-microcap.eu
Für Fragen bitte Nachricht an e-reuter@dr-reuter.eu
Über Dr. Reuter Investor Relations: Dr. Reuter Investor Relations ist eine Investor Relations Agentur / Investor Relations Agency mit der folgenden Servicepalette: Small Cap Investor Relations, Retail Investor Relations, Privataktionäre, Institutional Investor Relations, Institutionelles Investor Relations, Finanz- Public Relations, ESG-Services, Roadshows, Investor Access, Kapitalmarkt-Compliance, Equity Research.
