Noch vor wenigen Jahren galt natürlicher Wasserstoff als wissenschaftliche Nische. Inzwischen fließen Hunderte Millionen Dollar in die Suche nach möglichen unterirdischen Lagerstätten.
Eine Branchenanalyse bezifferte die Investments in Natural-Hydrogen-Start-ups bereits Mitte 2026 auf rund 850 Mio. US-Dollar. Davon entfielen etwa 744 Mio. US-Dollar auf Natural-Hydrogen-Explorer und rund 109 Mio. US-Dollar auf stimulierte Wasserstoffprojekte. Da Finanzdaten nur für 45 von 104 untersuchten Unternehmen verfügbar waren, dürfte die Statistik den tatsächlichen Markt zudem nur teilweise erfassen.
Besonders interessant für Makenita Resources (ISIN: CA5609251098; CSE: KENY; WKN: A40X6P; OTCID: KENYF): Einer der in dieser Analyse am stärksten finanzierten Explorer bohrt unmittelbar neben Makenitas 116.149 Acres großer Landposition in Saskatchewan.
Und seit Erstellung der Statistik ist dort noch mehr Kapital angekommen.
MAX Power bereits auf Platz zwei – dann kam weiteres Kapital
In der damaligen Analyse lag das private US-Unternehmen Koloma mit rund 403 Mio. US-Dollar deutlich an der Spitze. Dahinter folgte MAX Power Mining (ISIN: CA57778R1001; CSE: MAXX; FSE: 89N; OTC: MAXXF) mit rund 55 Mio. US-Dollar. Mantle8 kam auf 40 Mio. US-Dollar, HyTerra auf 35 Mio. US-Dollar und Gold Hydrogen auf 33 Mio. US-Dollar.
Der MAX-Power-Wert ist inzwischen überholt.
Eric Sprott investierte im August weitere 10 Mio. CAD in MAX Power. Kurz darauf übte der bekannte kanadische Rohstoffinvestor mehr als 12 Millionen Optionsscheine vorzeitig aus und führte dem Unternehmen nochmals rund 6 Mio. CAD zu.
Allein diese beiden August-Transaktionen brachten MAX Power damit weitere rund 16 Mio. CAD. Sprotts Anteil stieg auf etwa 24,35 %.
Sprotts Engagement ist bemerkenswert, weil er über Jahrzehnte vor allem mit Gold, Silber und klassischen Rohstoffinvestments verbunden war. Es beweist keineswegs, dass natürlicher Wasserstoff kommerziell funktionieren wird. Es zeigt aber, welches Kapital inzwischen bereitsteht, um genau diese Frage zu beantworten.
Rekordwerte – und jetzt ein Sprung von bis zu 31 Kilometern
Das Geld fließt direkt in die Exploration.
Am 8. September meldete MAX Power bei Lawson 4 die höchsten Natural-Hydrogen-Messwerte des bisherigen Programms. In rund 2.310 Metern Tiefe traf die Bohrung zudem auf eine Struktur, die das Unternehmen als bedeutende tiefreichende Störung beziehungsweise mögliche Förderstruktur interpretiert.
MAX Power beschreibt dort stark zerbrochene mafische und ultramafische Gesteine, während die Wasserstoffmesswerte stark erhöht blieben.
Doch der nächste Test könnte noch wichtiger werden.
Mit Lawson 5 plant MAX Power seinen bislang größten Step-out: 27 bis 31 Kilometer nordöstlich in Richtung der sogenannten „Salt Wall“.
Damit verschiebt sich die Frage zunehmend von „Gibt es Wasserstoff?“ zu „Wie groß könnte dieses System sein?“
Warum Makenita jetzt interessanter wird
Makenitas Serpentinization Iron-Magnetite Project umfasst 116.149 zusammenhängende Acres und grenzt direkt an MAX Powers Landposition.
Auch der Projektname ist relevant. Serpentinisierung gehört zu den wichtigsten bekannten geologischen Prozessen zur Bildung natürlichen Wasserstoffs. Dabei reagiert Wasser mit eisenreichen Gesteinen; insbesondere mafische und ultramafische Formationen können dabei eine Rolle spielen.
Genau solche Gesteine meldet MAX Power nun bei Lawson 4 zusammen mit seinen bislang stärksten Wasserstoffmesswerten.
Das bedeutet ausdrücklich nicht, dass sich MAX Powers Wasserstoffsystem auf Makenitas Grundstück fortsetzt. Makenita hat bislang keinen natürlichen Wasserstoff auf seinem eigenen Projekt nachgewiesen, und Ergebnisse eines Nachbarn dürfen nicht auf die eigene Liegenschaft übertragen werden.
Doch mit jeder neuen Lawson-Bohrung wächst das geologische Wissen unmittelbar neben Makenita.
850 Mio. US-Dollar könnten erst der Anfang sein
Der entscheidende kommerzielle Beweis steht noch aus. Hohe Wasserstoffmesswerte reichen nicht: MAX Power muss nachhaltige Flussraten, Gaszusammensetzung und letztlich wirtschaftliche Förderbarkeit demonstrieren.
Doch die Entwicklung ist bemerkenswert.
Bereits Mitte 2026 waren rund 850 Mio. US-Dollar in den jungen Sektor geflossen. Seitdem hat MAX Power weiteres Millionen-Kapital erhalten, Sprott seinen Anteil auf 24,35 % erhöht und Lawson die bislang höchsten Wasserstoffwerte geliefert.
Jetzt soll bis zu 31 Kilometer entfernt weitergetestet werden.
Und direkt daneben kontrolliert Makenita Resources 116.149 Acres. Sollte Lawson weiter wachsen, dürfte zunehmend die Frage aufkommen, wer sich frühzeitig Land im Umfeld dieses entstehenden Wasserstoffsystems gesichert hat.
Quellen:
https://www.environmentenergyleader.com/stories/eric-sprott-backs-rev-exploration-in-4m-helium-and-hydrogen-raise,128126
https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2026-08/69376242-max-power-mining-corp-max-power-shareholders-approve-sprott-control-person-resolution-399.htm
https://www.cbc.ca/news/science/natural-hydrogen-white-hydrogen-explainer-9.7304934
https://www.makenitaresources.com/
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2949821X26000141
https://jpt.spe.org/twa/natural-hydrogen-the-next-frontier-in-clean-energy-exploration
https://nhventures.dk/
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Makenita Resources Inc.
Land: kanadisch
ISIN: CA5609251098
https://www.makenitaresources.com
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