Neueste Ergebnisse unterstreichen Größe und Kontinuität des brasilianischen Projekts, wobei die Mineralisierung über die aktuelle Ressource hinaus weiterhin offen ist.
St George Mining (ISIN: AU000000SGQ8) hat weitere starke Bohrergebnisse aus seinem Seltene-Erden- und Niob-Projekt Araxá in Brasilien gemeldet. Neue Analyseergebnisse zeigen weiterhin mächtige, hochgradige Mineralisierung und deuten darauf hin, dass sich die Lagerstätte über ihre derzeitigen Ressourcengrenzen hinaus ausdehnen könnte.
Die jüngste Ergebnisreihe, die 13 zusätzliche Diamantbohrlöcher umfasst, verleiht einem laufenden Bohrprogramm weiteren Auftrieb, das die Mineralressourcenschätzung (MRE) des Projekts bereits deutlich erhöht hat. Das Unternehmen erklärte, dass die neuen Abschnitte sowohl die Größe als auch die Kontinuität der Mineralisierung in Araxá bestätigen und zugleich weiteres Wachstumspotenzial durch Erweiterungsbohrungen (Step-out) aufzeigen.
Zu den herausragenden Ergebnissen gehört ein Bohrloch mit 43 Metern bei etwas über 8 % Gesamtgehalt an Seltene-Erden-Oxiden (TREO) ab Oberfläche, einschließlich hochgradiger Zonen mit über 10 % TREO. Ein weiteres Bohrloch durchteufte mehr als 55 Meter mit etwa 3,5 % TREO, ebenfalls ab Oberfläche, innerhalb eines deutlich größeren mineralisierten Abschnitts von über 150 Metern. Diese breiten Intervalle sind nicht nur aufgrund ihres Gehalts bemerkenswert, sondern auch wegen ihrer oberflächennahen Lage, die für eine zukünftige Minenentwicklung vorteilhaft sein könnte.
Auch in anderen Teilen des Programms wurde in mehreren Bohrlöchern eine konsistente Mineralisierung nachgewiesen, wobei die Abschnitte häufig über 90 Meter hinausreichen und signifikante Gehalte sowohl an Seltenen Erden als auch an Niob aufweisen. Das Vorkommen von Niob – einem Metall, das in Stahllegierungen und zunehmend in fortschrittlichen Technologien verwendet wird – bietet zudem eine potenziell wertvolle Nebenproduktkomponente für das Projekt.
Wichtig ist, dass Erweiterungsbohrungen nördlich der bestehenden Ressource bestätigt haben, dass sich die Mineralisierung über die bislang definierten Grenzen hinaus erstreckt. Ein Bohrloch, etwa 200 Meter von der aktuellen Grenze entfernt, durchteufte eine hochgradige Zone innerhalb eines breiteren mineralisierten Bereichs von 100 Metern, während ein weiteres mehr als 130 Meter kontinuierliche Mineralisierung ab Oberfläche lieferte. Diese Ergebnisse erweitern die bekannte Ausdehnung um rund 240 Meter und zeigen, dass das System in diese Richtung weiterhin offen ist.
Das laufende Bohrprogramm hat inzwischen mehr als 13.000 Meter erreicht, wobei die Bohrgeräte kontinuierlich im Einsatz sind, um sowohl die Ressourcendefinition als auch die Erweiterung voranzutreiben. Frühere Bohrphasen haben laut Unternehmen bereits zu einem deutlichen Anstieg der Ressourcengrundlage geführt, einschließlich einer starken Zunahme der höher vertrauenswürdigen Kategorien „Measured“ und „Indicated“ – ein wichtiger Faktor für zukünftige Machbarkeitsstudien.
Araxá befindet sich im Bundesstaat Minas Gerais, einer etablierten Bergbauregion in Brasilien, und liegt in einem Karbonatit-System – einer geologischen Formation, die für einige der weltweit größten Seltene-Erden-Lagerstätten bekannt ist. Vergleichbare Projekte sind unter anderem die Mountain-Pass-Mine in den USA und Mt Weld in Australien, die beide wichtige Lieferanten für den globalen Seltene-Erden-Markt darstellen.
Aus strategischer Sicht kommt das wachsende Potenzial von Araxá zu einer Zeit, in der das Interesse an Seltene-Erden-Lieferketten außerhalb Chinas zunimmt. Magnetmetalle wie Neodym und Praseodym (NdPr), die in Araxá in bedeutenden Anteilen vorkommen, sind essenzielle Bestandteile für Elektrofahrzeuge, Windturbinen und andere Technologien der Energiewende. Das Unternehmen betonte, dass das Verhältnis dieser Magnetmetalle mit früheren Ergebnissen übereinstimmt und damit die Relevanz des Projekts für diese Märkte unterstreicht.
Für Investoren bestätigen die jüngsten Bohrergebnisse die Einschätzung, dass sich Araxá zu einem großen und potenziell langlebigen Projekt entwickeln könnte. Die Kombination aus hohen Gehalten, oberflächennaher Mineralisierung und wachsenden Ressourcengrenzen könnte die Wirtschaftlichkeit der Entwicklung verbessern – insbesondere, wenn weitere Bohrungen die Explorationserfolge in höher klassifizierte Ressourcen überführen.
Dennoch sind noch mehrere Schritte erforderlich, bevor das Projekt in Richtung Produktion voranschreiten kann. Das Ressourcenwachstum muss durch detaillierte Machbarkeitsstudien in Reserven umgewandelt werden. Darüber hinaus werden metallurgische Eigenschaften, Genehmigungsverfahren und Kapitalanforderungen eine entscheidende Rolle für die letztendliche Umsetzbarkeit spielen. Auch Entwicklungstempo, Kosten sowie die allgemeinen Marktbedingungen für Seltene Erden bleiben wichtige Faktoren.
St George hat angekündigt, die Bohrungen weiterhin sowohl auf Verdichtungs- als auch auf Erweiterungsziele zu konzentrieren, wobei zusätzliche Ergebnisse in zukünftige Ressourcenupdates einfließen sollen. Mit wachsender Datenbasis will das Unternehmen seine technischen Studien weiter vorantreiben und das Verständnis der Lagerstätte weiter verfeinern.
Da die Mineralisierung weiterhin offen ist und die Bohrungen konsistente Ergebnisse liefern, scheint Araxá gut positioniert für weiteres Wachstum. Die nächste Phase wird entscheidend sein, um zu zeigen, ob sich dieses geologische Potenzial in ein wirtschaftlich tragfähiges Seltene-Erden-Projekt umsetzen lässt.
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St George Mining
Land: Australien
ISIN: AU000000SGQ8
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